Das Leben nach dem Einfamilienhaus


In Berlin gibt es viele typische Einfamilienhaus-Siedlungen der 60er und 70er Jahre. Die Siedlungen haben sich oft in grüne Idyllen entwickelt, und die Bewohner fühlen sich wohl, wissen aber, dass sie mit zunehmendem Alter diese Häuser kaum bewohnen können: Der damals typische Hauseingang hat mindesten sechs Stufen; der große Garten wird zum Verhängnis. Die Größe und die negative Energiebilanz dieser Häuser sind belastend für die Bewohner und nicht zuletzt auch für die Umwelt.

Die IWB Projektbetreuung sucht Grundstücke in der Nähe und prüft, ob der Bebauungsplan gemeinschaftliches Bauen mit 10-30 Wohneinheiten zulässt. Dieses Grundstück wird mit einem Optionsvertrag reserviert. Die IWB arbeitet mit erfahrenen Architekten, die unter der Berücksichtigung der Lebenszykluskosten barrierefreie Wohnbauten entwerfen. Es ist angedacht Gemeinschaftsräume (und langfristig bei Bedarf eine Pflegedienststelle) zu integrieren. Die Bauten sind keine Seniorenanlagen, sondern sind für alle geeignet, die nicht mehr im Einfamilienhaus wohnen wollen, gerne in ihrem Kiez bleiben möchten, und ihr neues Zuhause mitgestalten möchten.

Sobald 30% Interessenbekundungen vorliegen, führt die IWB Vorgespräche mit Banken, um die besten Finanzierungskonditionen zu sichern. Wenn 55% der Wohnungen verkauft sind, wird das Grundstück gekauft.

Die Projektplanung schreitet derweil kontinuierlich voran, so dass aus der Interessengemeinschaft eine Planungsgemeinschaft, mit Grundstückskauf eine Baugemeinschaft geworden ist. Jeder der Gemeinschaft kann Einfluss auf die Gestaltung seiner Wohnung nehmen. Dies geschieht in regelmäßigen, in den Planungsprozess eingebundenen Workshops mit den Architekten.

Die IWB vertritt die Interessen der Gemeinschaft, sie versetzt sie in die Lage rechtzeitig informiert zu entscheiden.

Download: IWB_Leistungskatalog-Projektsteuerung