Projekte in der Krise


Häufig kommt es zu schwereren Krisen in Projekten, sei es in der Planung oder im Bauprozess. Manchmal sind die Ursprünge durch äußere Faktoren zu erklären, wie z.B. Finanzkrise, Konjunkturschwäche oder politische Entscheidungen. Wesentlich häufiger jedoch sind sie im Projekt selbst auszumachen. Diesem Fall widmen wir uns mit Beharrlichkeit.

So definieren wir Desaster: Die eigene Lagebestimmung ist nicht mehr möglich; Hinweise darauf werden ignoriert oder sanktioniert. Man wahrt den Schein, das Handeln ist geprägt von Aktionismus statt Strategie. Unzufriedenheit und Misstrauen wachsen; Schuldzuweisungen, Ultimaten, Abmahnungen, Straf- und Klageandrohungen, Leistungsverweigerungen und -einstellungen folgen. Obwohl alle Beteiligte möchten, dass das Projekt erfolgreich abgeschlossen wird, geht es in der Korrespondenz um Positionskämpfe und eine sichere Aktenlage. Es wird unverhältnismäßig viel Zeit in diesen Schriftwechsel investiert.

Wir kennen solche Projekte. Mit ihnen hat man uns betraut und uns vertraut. So gehen wir vor:

  • Erste Hilfe: Kurzuntersuchung der Krisenfaktoren und Direktmaßnahmen zur ersten Absicherung
  • Analyse des Projektzustands: Ziele, Projektstruktur und -organisation, Soll/Ist-Abgleich von Zeit und Kosten, Planungsqualität, Schnittstellen
  • Analyse der Ressourcen: Aufgaben, Rollen und Befugnisse der Beteiligten, die Zusammenarbeit und Führung des Teams
  • Entwicklung der Rettungs- oder Abwicklungsstrategie
  • Umsetzung der Maßnahmen und Betreuung der Projekte

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